Höhere Bezüge für Grundschullehrer*innen (auch im Referendariat)

Ab dem 1. August 2017 bekommen alle Grundschullehrkräfte, die ihr Referendariat seit August 2014 im neuen Grundschullehramt absolviert haben (mit drei Fächern) die Entgeltgruppe 13 (bisher E11). Das gilt auch für diejenigen, die das Referendariat berufsbegleitend absolviert haben.

Mit diesem Gesetz werden ab 1. August 2017 auch die Anwärterbezüge im Referendariat  Grundschullehramt) auf den Betrag A13 angehoben.

In beiden Fällen wird die Umsetzung allerdings eine Weile dauern.

Höhere Bezüge für Referendar*innen

Die Anhebung der Besoldung der Beamt*innen wurde ebenfalls für 2017 und 2018 beschlossen. Somit bekommen auch die Referendar*innen mehr Geld (einschließlich der Nichtverbeamteten: regulärer  Anpassungslehrgang, Teilzeit-Referendariat, Nicht-EU-Bürger*innen). Die Anwärtergrundbezüge werden zum 1. August 2017 um 75,15 € und zum 1. August 2018 um weitere 75 € erhöht.

Die Familienzuschläge erhöhen sich auch zum 1. August 2017 um 2,6% und zum 1. August 2018 um 3%.

Das "Weihnachtsgeld" (Jahressonderzahlung) für Beamt*innen erhöht sich auch und zwar bekommen alle, die seit dem 1. Juli in einem ununterbrochenen Dienstverhältnis sind und das zu dem Zeitpunkt der Auszahlung auch sein müssen, 300 statt 200 € und im Jahr 2018 dann 400 €. (Diejenigen, die das Referendariat dieses Jahr am 24. August beginnen, erhalten in diesem Kalenderjahr noch keine  Jahressonderzahlung.)


(Alle Angaben ohne Gewähr)
Für den Ausbildungsjahrgang August 2016 gibt es eine Ausnahmeregelung: alle Lehramtsanwärter*innen beenden zum 27.01.2017 ihre Ausbildung und nicht erst im Februar.
Die Senatsverwaltung versichert, dass aus dem vorzeitigen Ende des Referendariats keine Probleme mit der Anerkennung der Abschlüsse in anderen Bundesländern enstehen dürften. 

Das Schreiben der Senatsverwaltung ist unter Downloads herunterzuladen. 

zitierte Kurzfassung:
In der Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für die verschiedenen Lehramtstypen der KMK steht unter Ziffer 2.5:
Die Dauer des Vorbereitungsdienstes beträgt ungeachtet einer Anrechnung mindestens 12 und höchstens 24 Monate.“
Zudem haben die Länder vereinbart, dass die Abschlüsse gegenseitig anerkannt werden. Außerdem steht in den „Regelungen und Verfahren zur Erhöhung der Mobilität und Qualität von Lehrkräften“ der KMK vom 10.10.2013 unter 2.2 „Die Länder erkennen die verschiedenen Ausbildungszeiträume der Länder im Vorbereitungsdienst an.“


Allen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern, die ihre Staatsprüfung bestanden haben und zum 01.02.2017 in Berlin oder in anderen Bundesländern ein Arbeitsverhältnis im Schuldienst aufnehmen werden, wird das Zeugnis am 27.01.2017 ausgehändigt, so dass gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 VSLVO der Vorbereitungsdienst an diesem Tag endet.  Die Arbeitsverträge mit dem Land Berlin werden nahtlos anschließen.


Alle anderen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter erhalten ihr Zeugnis am 20.02.2017 mit der Folge, dass die Ausbildung erst an diesem Tag endet.

Personalratsmitglied Ernst Neumeister hat das RefSurvival Projekt (hier) für Referendar*innen gestartet, mit welchem er auf persönliche Art und Weise versucht, Ängste zu nehmen und wichtige Informationen zum entspannten Bestehen des eigenen Ref zu bündeln. Wer sich anmeldet bekommt praktische Vorlagen für den Unterricht, eine sogenannte Survival Checkliste und viele ganz konkrete Tipps zum Umgang mit "schwierigen Schülerinnen und Schülern" und anderen Dingen, die euch im Ref beschäftigen (können). Auch der PR LAA kommt dort zu Wort. Unsere Vorsitzende gibt im Videointerview (hierwichtige Tipps zu rechtlichen Belangen, die dir das Leben leichter machen.

Näheres unter: refsurvival.de
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